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Besser PKV oder GKV als Akademiker, Lehrer, Referendar, Freiberufler?


Akademiker, Lehrer, Referendare und Freiberufler erfahren hier, warum die private Krankenversicherung nur für Beamte, Wohlhabende und Rechtsschutzversicherte eine gute Krankenversicherung ist.

Die richtige Krankenversicherung für Akademiker, Lehrer, Referendare und Freiberufler bestimmt sich nach folgenden Kriterien:

  • Ob Sie Beamter auf Lebenszeit werden oder nicht nach dem Hochschulstudium oder Referendariat. Nur beihilfeberechtigte Beamte werden sich eine PKV ein Leben lang leisten können.
  • Als Angestellter brauchen Sie ein Mindesteinkommen von mehr als 56.250 Euro (Stand: 2016).
  • Haben Sie Familienwünsche? Bei der PKV gibt es keine Familienversicherung wie bei der GKV. Erwerbslose Ehepartner und Kinder müssten bei der privaten Krankenversicherung mit eigenen Verträgen versichert werden.
  • Genug Zeit, damit Ihre PKV Altersrückstellungen von Ihren PKV-Beiträgen bilden kann? Eine neue PKV erst ab dem 40. Lebensjahr wird zur Armutsfalle für das Rentenalter.
  • Keine Vorerkrankungen oder psychische Erkrankungen? Die GKV muss jeden Kunden aufnehmen und bietet auch die besseren Leistungen bei Psychotherapie oder psychologischer Betreuung.
  • Genug Einkommen, um Rücklagen für die Beitragsexplosionen bei der PKV anzusparen? Die Beiträge für die GKV sinken im Rentenalter. Die Prämien für die private Krankenversicherung steigen und steigen und steigen, bis Sie mit 90 Jahren etwa 900 Euro an PKV-Beiträgen aufbringen müssen.
  • Keine Lust auf Papierkram? Bei der PKV müssen Sie alle Rechnungen erst einmal selber bezahlen und dann hoffen, dass die private Krankenversicherung die Kosten erstatten wird.
  • Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung? Diese sehr nützliche Versicherung schützt vor Falschberatungen, zu hohen Prämien, verweigerten Tarifwechseln und vor abgelehnten Kostenübernahmen. Die privaten Krankenversicherer haben Sie nur solange lieb, wie Sie jung und gesund sind. Sobald Sie eine teure Behandlung erstattet haben möchten, sucht die PKV nach verschwiegenen Vorerkrankungen oder sonstigen Vorwänden, um sich vor der Kostenübernahme zu drücken. Sehr beliebt sind auch die falsch berechneten Prämien. PKV-Vermittlungsprovisionen und Lobbyismus für PKV-freundliche Gesetze und Verordnungen haben schliesslich ihren Preis.

PKV oder GKV als Akademiker im Referendariat:

Wenn Sie als Referendar zum Beamten auf Widerruf ernannt worden sind, haben Sie für die Dauer des Referendariats mit der Beihilfe eine kostenlose Krankenversicherung, die je nach Ihrem Familienstand 50 % Ihrer Krankenbehandlungskosten übernehmen wird. Den ungedeckten Anteil Ihrer Arztkosten können Sie mit einer privaten Krankenversicherung mit 50 % Selbstbeteiligung abdecken. Wenn Ihr Beihilfeanteil bei 75 % liegt, ist eine PKV mit 75 % Selbstbeteiligung ausreichend. Ganz unten am Ende dieser Seite können Sie die Beiträge für die private Krankenversicherung kostenlos vergleichen.

PKV oder GKV als Akademiker im Staatsdienst

Wenn Sie nach Ihrem Studium oder nach dem Referendariat in den Staatsdienst übernommen werden, ist die private Krankenversicherung in aller Regel die bessere Wahl. Die Beihilfe wird Ihnen auch im verdienten Ruhestand mindestens die Hälfte Ihrer Krankheitskosten erstatten.

PKV oder GKV als angestellter Akademiker:

Wenn Sie nach Ihrem Studium bei irgendeinem Arbeitgeber als Arbeitnehmer beschäftigt sind, können Sie seit der Gesundheitreform 2007 nur dann eine private Krankenversicherung abschliessen, wenn Sie ein bestimmtes Jahresbruttoeinkommen überschritten haben. Die Höhe dieses Jahresbruttoeinkommens wird jedes Jahr neu festgelegt als sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze. Diese Jahresarbeitsentgeltgrenze lag im Jahr 2009 bei 48.600 Euro brutto bzw. monatlich 4.050 Euro brutto. Heute im Jahre 2016 liegt sie bei 56.250 Euro. Weitere Infos zu dieser im Europa einzigarten Sonderregelung:

§ 6 Absatz 6 und 7 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung

PKV oder GKV als selbständiger Akademiker:

Wenn Sie sich nach Ihrer akademischen Ausbildung freiberuflich oder gewerblich selbständig machen möchten, können Sie sich aussuchen, ob Sie sich gesetzlich oder privat krankenversichern möchten. Das gleiche gilt, wenn Sie nach ihrem Studium oder Referendariat irgendwo als freier Mitarbeiter beschäftigt werden.

Wegen der vielen Sondertarife (Beispiel Raucher oder Nichtraucher) bei beiden Krankenversicherungen ist eine Krankenversicherungsanalyse höchst empfehlenswert.

Gerade zu Beginn Ihrer Selbständigkeit wird die Höhe der monatlichen Krankenversicherungsbeiträge vermutlich auch eine große Rolle spielen. Als ich mich z.B. vor einigen Jahren freiberuflich selbständig machte, war ich schockiert über die monatlichen Krankenversicherungsbeiträge, die ich sowohl an die privaten als auch an die gesetzlichen Krankenkassen hätte zahlen müssen.

Von einer Existenzgründerin, die sich gewerblich selbständig machte, bekam ich dann wertvolle Tipps zu den Sondertarifen bei den gesetzlichen Krankenkassen. Diesem Tipp sei dank mußte ich nicht 400 DM sondern 120 DM pro Monat zahlen.

Damals gab es das Internet nur für Eingeweihte. Heutzutage können Sie mit den Onlinetarifrechnern die Beiträge von hunderten von privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen kostenlos bei Finanzportalen im Web vergleichen. Unten finden Sie Finanzportale, die nicht nur Beitragsvergleiche für PKV, GKV oder andere Versicherungen anbieten, sondern auch sehr viele wertvolle Artikel zu den Sonderbestimmungen der Gesundheitsreformen, zu den Änderungen bei den freiwillig Krankenversicherten Selbständigen u.v.m.

Bei den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen gibt es sehr viele Unterschiede bei den Kassenbeiträgen und Leistungen. Mit Beitragsvergleichen können Sie sehr viel Geld sparen:

Infos und Vergleichsrechner zur privaten Krankenversicherung

Umfangreiche Informationen und Online-Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Anonyme und kostenlose Versicherungsvergleiche für private Krankenversicherungen

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